SOMETHING FOR THE PAIN 2005

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Über den Umgang mit Maschinen:
Aus der Perspektive der Maschine ist der menschliche Körper in seiner Gesamtheit nur
von instrumentellem Interesse.
Dadurch dass es im Verhältnis Mensch-Maschine ausschliesslich ein Zweck-Mittel-denken
gibt, entsteht eine Art -Sklavenverhältnis- des Menschen zur Maschine.
Um die Geschwindigkeit der Maschinen zu erhöhen wurden die notwendigen
Arbeitsschritte des Menschen auf ein Mindestmaß reduziert Ein Diktat der Maschinen
wurde konstruiert und der Mensch ist nur organische Prothese am unorganiscen Körper.
Ähnlich verhält es sich in der umgekehrten Situation. Die Geschichte der Prothesen ist vor
allem eine Geschichte der Erweiterung, Ersetzung und Bewaffnung des Körpers und der
Sinne, aber keine der gleichberechtigten Koexistenz zwischen Maschine und Mensch.
Besonders die medizinisch-technische Prothese als Kompensation des Menschen als
Mängelwesen.
Ein neuer Zugang zur Maschine, neue Umgangsformen gegenüber dem Menschen und
der Maschine müssen entstehen um diesem Verhältnis zu entfliehen.
Durch wegnehmen der vorherrschenden Sinnhaftigkeit der Maschine könnte diesem
Umgang ein neuer Sinn gegeben werden.