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MASCHINELLER UNGEHORSAM 2005

maschineller ungehorsam, niki passath

photo: lena mayer

Der -Fehler- im maschinellen Ablauf, sozusagen die räumliche sowie zeitliche Distanz
zwischen -0- und -1- stellt die Komponente und den Ausgangspunkt des lebendigen
Elementes dar. Maschinen machen keine Fehler; dieser Satz wird oft genug zitiert, wenn
man an Zwischenfälle wie Tschernobyl oder den Absturz der Challenger denkt. Die
technoide Umwelt, wie sie auch im Internet zu finden ist war jahrzehntelang durch diese
Maxime geprägt. Algorithmen, basierend auf der Chaostheorie, erlaubten als erstes in der
sonst so exakten Wissenschaft der Mathematik den Anschein von Lebendigkeit zu
erzeugen.
Auch in der Chaostheorie finden wir kein Absolutes, sondern die Annäherung an
eindeutige Zustände wie -0- und -1-. Erst die Entdeckung der Quanten, und die daraus
resultierende Quantentechnologie – die fuzzy logic beinhaltend, – erlaubt es uns die
Erklärung von Zwischenzuständen, den so genannten maschinellen Ungehorsam, den
Geist in der Maschine.
Die menschliche Komponente und die soziale Konstruktion der Maschine basiert auf dem
Interface, welches die haptische Schnittstelle bzw. die Körperlichkeit des Automaten
bedingt. Je ungenauer und rauer die körperliche Oberfläche und Konstruktion gestaltet
wird, desto mehr anthropomorphe Emotion entsteht. (-Mein Computer spinnt schon
wieder-, -So ein süßes Auto-,…)
Einer Maschine kann der Anschein von Lebendigkeit mittels unterschiedlichen Faktoren
gegeben werden. Zum einen sind für den Menschen und seine Wahrnehmungs- und
Erkennungsmechanismen die Augen ein wichtiges Organ für Aufmerksamkeit bzw.,
Reaktion und Kommunikation. Für den Menschen ist es sehr einfach, eine
Winkelberechnung zwischen den zwei Sehrichtungen der Augen auszuführen, um in
Erfahrung zu bringen in welche Richtung ein anderer Mensch, ein anderes Tier, oder
abstrahiert, eine Kamera, hinblickt. Außerdem sind kleine Bewegungen und Geräusche
des Körpers, wie Atmung, das Klopfen des Herzens wahrnehmbar und lassen unbewusst
zwischen Lebendigem und Leblosem unterscheiden. Ein wesentlicher Aspekt sind auch
die unscheinbaren Bewegungen des Körpers und eine nicht-industrielle-Norm Ästhetik.